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Das neue Onkelz-Album: Die ersten Infos!

MEMENTO
"Das Neugeborene hat einen Namen: Wer denkt sich denn sowas aus und was hat es damit auf sich?

Die Idee unser Album Memento zu nennen, kam uns parallel zu unserer Cover Tattoo Aktion und ist inspiriert durch den gleichnamigen Film und die Kurzgeschichte „Memento Mori“ von Jonathan Nolan aus dem Jahre 2000, in dem der Hauptdarsteller nach einem traumatischen Ereignis die Fähigkeit verliert, neue Erinnerungen zu bilden und damit beginnt, sich wichtige Informationen zu tätowieren, damit er sie nicht vergisst.

Memento ist Latein und bedeutet übersetzt soviel wie „gedenke“ oder „erinnere dich“.

Und genau das wollen wir mit diesem Album tun: Tätowierungen und die Onkelz gehören zusammen wie die Faust auf’s Auge; sie sind unser und euer Tagebuch, sie erinnern uns an verblichene Freunde, alte Liebe, an schwere wie gute Zeiten. 
Wir drücken durch sie unsere Gefühle aus, wir bekennen uns zu Bands, unseren Helden, Vater, Mutter, Bruder, Kinder, Freunden, Vereinen und Konspirationen. Durch sie verarbeiten wir Traumata und unseren Schmerz. Oder wir ritzen uns Mantras und Mutmacher in die Haut.

Viele von euch haben sich unser Logo, unsere Liedtexte, Albumcover und vieles mehr unter die Haut stechen lassen. Viele dieser Bekenntnisse finden sich auf unserem Album Cover und im Booklet wieder. Der Kreis schließt sich und gemeinsam erinnern wir uns an das was war, den langen, gemeinsamen Weg. So ein bisschen, als wäre noch einmal gestern. Gleichzeitig aber richten wir den Blick nach vorne. Unsere Beziehung geht unter die Haut, weckt die Erinnerungen an das gemeinsam Erlebte, das wir über einen Graben von 35 Jahren getragen haben. Die Vergangenheit hat uns geformt, sie darf nicht vergessen werden, aber die Reise geht weiter und wir wollen das Leben tanzen.

Memento!

Memento - Liner Notes

So langsam wird es ernst, Kollegen.

Ab heute präsentieren wir euch:
MEMENTO im Schnelldurchlauf!

Jeweils vier Songtitel in drei Blöcken; mit knappen, aber präzisen Liner Notes der Band versehen.

Stephan macht den Anfang:

"Wo auch immer wir stehen" - Eine kraftvolle Ballade aus Gonzos Feder, irgendwo zwischen "Erinnerung" und "Koma".

"Gott hat ein Problem" - Der klassische Onkelz Opener und fünf Euro ins Pathosschwein. Vom Stachel der Nation, zum faulen Zahn in eurem weißen Lächeln. Episch bis zum Abwinken.

"Der Junge mit dem Schwefelholz" - Nach einer wahren Begebenheit. Ein Metalfan verbrennt seine Priester-Eltern mitsamt ihrer Kirche. Blues Metal ;-)

"Nach allen Regeln der Sucht" - Dreimal dürft ihr raten. Intensiv und grausam schön."

Quelle: www.onkelz.de